Der lange Weg zur Bühne

Der lange Weg zur Bühne

Trennlinie

Vorarlberg ist momentan die einzige Stadt in Österreich in der ein Live Auftritt unter bestimmten, strengen Hygieneregeln möglich ist.

Martin Kosch (Kabarettist), Michael Großschädl (Musikkabarettist und Schauspieler) und Paul Sommersguter (Zauberkünstler) sind sprichwörtlich den Weg zur Bühne gelaufen, die drei Künstler sind von Graz nach Vorarlberg gepilgert: 550 km in 20 Tagen. Sie möchten so auf die aktuelle Situation der Kulturbranche aufmerksam machen, ohne auf jemanden mit dem Finger zu zeigen oder Corona zu leugnen.

Die Drei Musketiere, wie sie genannt werden, hofften auf moralische Unterstützung vieler Künstlerinnen, Wirtschaftstreibender, Zuschauerinnen, Prominenter, Politiker, Kreativer und Meinungsbildner, die herzlich eingeladen waren – in sicherem Abstand – ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen und mit ihnen über Corona und die Welt zu plaudern.

„Die Herausforderungen und das Ziel“
Keiner der drei Künstler hat Mehrtagestour-Erfahrung und hätte sich noch vor einer Woche gedacht, jemals so eine weite Strecke zu gehen. Die Hoffnung von Martin Kosch, Michael Großschädl und Paul Sommersguter ist es, rechtzeitig zu ihrem gemeinsamen Auftritt in Vorarlberg anzukommen. Denn mit jedem Tag besteht die Möglichkeit, dass Gastronomie und Kulturbetriebe und somit die Veranstaltungsorte in Vorarlberg wieder geschlossen werden. Das wäre das Ende ihrer Reise, und daher appellieren die drei an alle: Maßnahmen einhalten und durchhalten!
Das gemeinsame Ziel ist es, bald wieder in den Kulturzentren Österreichs mit dem Publikum Lachen zu können, und auf dem Weg dorthin wollen sie durch ihre Aktion den Humor zu den Leuten bringen.

Ein schönes Tagebuch, durch die 20-tägige Reise gibt es hier:

Eine Menge Künstler haben ihren Respekt und Dankbarkeit für diesen Einsatz mit den Dreien geteilt. 

Auch Ich bin dankbar und freue mich über den Einsatz der Musketiere.

Einer für alle, alle für einen.

Euer Alexander Krist